GIS-Point wurde beauftragt, die digitale Dokumentation eines bestehenden mehrgeschossigen Geschäftsgebäudes zu aktualisieren, nachdem sich seit der letzten Vermessung im Jahr 2012 erhebliche Änderungen ergeben hatten.

Ein britisches Architekturbüro mit Schwerpunkt auf Entwurf, Planung und Projektabwicklung für Gewerbe- und Mischnutzungsvorhaben.
Die Punktwolke war sehr groß und die Anforderungen an die Dokumentation anspruchsvoll. GIS-Point arbeitete beides mit angepassten BIM-Abläufen und einem koordinierten Team ab. Wesentliche Herausforderungen: Sehr große Punktwolke: Die gelieferte Punktwolke war zu groß, um in einer einzigen BIM-Umgebung verarbeitet zu werden. GIS-Point segmentierte sie und verteilte sie auf die BIM-Fachleute. Hochleistungs-Workstations und interner Cloud-Speicher trugen die Verarbeitung, ohne die Modellgenauigkeit zu mindern. Koordination über mehrere Geschosse: Das Gebäude hat mehrere Ebenen, deren Tragwerks- und Architekturbauteile zusammenpassen mussten. Standardisierte BIM-Abläufe hielten die Genauigkeit über das gesamte Modell. Fehlende Revit-Beschriftungsbibliothek: Der Kunde konnte für die Zeichnungsdokumentation keine Revit-Beschriftungsbibliothek übergeben, daher baute GIS-Point eine eigene für einheitliche Zeichnungen auf. Die Bearbeitung dieser Punkte führte zu einem genauen BIM-Modell und einem koordinierten Satz CAD-Dokumentation.
3D-BIM-Modellierung des Bestandsgebäudes auf Basis der Punktwolkenvermessung. Aufbau eines Revit-Modells in LOD 100–500 mit Tragwerk, Außenhülle und Gebäudetechnik. Erzeugung genauer 2D-CAD-Zeichnungen (Grundrisse, Ansichten und Schnitte im Maßstab 1:50) aus dem BIM-Modell. Das Projekt umfasste die Verarbeitung neu erfasster Punktwolkendaten und den Aufbau eines genauen BIM-Modells in LOD 100–500 über Untergeschoss, Erdgeschoss und sieben Obergeschosse. Dazu gehörten die Modellierung von Tragwerk, Architekturbauteilen und sichtbarer Gebäudetechnik sowie die Erzeugung koordinierter 2D-CAD-Zeichnungen mit Grundrissen, Ansichten und Schnitten im Maßstab 1:50.
Die Arbeit begann mit der Aufbereitung und Verarbeitung der gelieferten Punktwolkendaten als Grundlage der BIM-Entwicklung. GIS-Point las die Scandaten ein und rekonstruierte die bestehende Gebäudegeometrie in der BIM-Umgebung, konsistent über alle Geschosse und im Rahmen der technischen Vorgaben und LOD-Standards des Kunden. Unser Vorgehen: Import und Verarbeitung der Punktwolkendaten in Autodesk Revit. Aufbau des BIM-Modells in LOD 100–500, einschließlich Tragwerk und Architektur. Modellierung sichtbarer Gebäudetechnik, Anlagen und äußerer Gebäudemerkmale aus den Scandaten. Erzeugung koordinierter 2D-CAD-Zeichnungen: Grundrisse, Ansichten und Schnitte im Maßstab 1:50. Interne Qualitätskontrolle sowie Abstimmung von Genauigkeit und Projektanforderungen mit dem Kunden. Das Ergebnis ist ein digitales Abbild des Gebäudes, gegen das der Kunde planen und entwerfen kann.
Aus den Punktwolkendaten entstand in Autodesk Revit ein genaues BIM-Modell des Gebäudes in LOD 100–500. Es umfasst Tragwerk und Architektur, sichtbare Gebäudetechnik und äußere Merkmale über alle Geschosse. Insgesamt enthält das Modell über 13.500 modellierte Bauteile und bildet ein Gebäude mit rund 26.000 m² bearbeiteter Fläche ab. Ein koordinierter Satz CAD-Zeichnungen im Maßstab 1:50, mit Grundrissen, Ansichten und Schnitten, wurde direkt aus dem BIM-Modell erzeugt. Das entstandene BIM-Modell liefert ein aktuelles digitales Abbild des Gebäudes für Planung und Entwurf des Kunden.
3D-BIM-Modellierung des Bestandsgebäudes auf Basis der Punktwolkenvermessung
Aufbau eines Revit-Modells in LOD 100–500 mit Tragwerk, Außenhülle und Gebäudetechnik.
Erzeugung genauer 2D-CAD-Zeichnungen (Grundrisse, Ansichten und Schnitte im Maßstab 1:50) aus dem BIM-Modell.