Architekturmuster, um LoRaWAN-, NB-IoT- und MQTT-Sensordaten nach PostGIS zu übernehmen und in unter 200 ms auf interaktiven Karten darzustellen.
Ein räumlicher IoT-Stack hat drei klar getrennte Schichten: die Übernahme aus unterschiedlichen Sensornetzen, eine räumliche Speicherung, in der Ort und Zeit gemeinsam abfragbar bleiben, und eine Darstellung, die reaktionsschnell bleibt, während der Sensorbestand in die Tausende wächst.
Bei der Übernahme kommen LoRaWAN- und NB-IoT-Geräte üblicherweise über einen Webhook des Netzwerkservers, während andere Bestände direkt MQTT sprechen. Wir vereinheitlichen beides in ein gemeinsames Ereignisschema, bevor es überhaupt die Datenbank berührt, sodass nachgelagerter Code nicht wissen muss, über welchen Transportweg ein Messwert kam.
PostGIS ist der natürliche Ort für die entstehenden Daten: Räumliche und zeitliche Indizes auf derselben Tabelle erlauben die Abfrage „welche Sensoren haben in dieser Fläche in der letzten Stunde auffällige Werte gemeldet“, ohne dass eine eigene Zeitreihendatenbank danebengestellt werden muss.
Bei der Darstellung ist das Ziel eine Kartenbedienung unter 200 ms, auch wenn die Zahl der Sensoren steigt. Vektorkacheln, planmäßig erzeugt (oder beim Schreiben, bei kleineren Beständen), zusammen mit Clustering in niedrigen Zoomstufen, halten das Frontend schnell, ohne die Details wegzuaggregieren, die Ingenieure in hohen Zoomstufen brauchen.
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