Ein praktischer Leitfaden zur Aufbereitung räumlicher Bestandsdaten für regulatorische Anforderungen: Schemaprüfung, Abgleich der Koordinatensysteme und einreichungsfertige Formatierung.
Regulatorische Einreichungen (Anlagenverzeichnisse, Umweltmeldungen, Netzberichte) weisen Geodaten aus einer kleinen, wiederkehrenden Zahl von Gründen zurück: Schemaabweichungen, uneinheitliche Koordinatensysteme und fehlende Pflichtattribute.
Die Schemaprüfung sollte vor der Einreichung stattfinden und nicht als Ablehnungsbescheid zurückkommen. Prüfen Sie jeden Datensatz Feld für Feld gegen das veröffentlichte Schema der Behörde und behandeln Sie jede Abweichung als Blocker, nicht als Warnung.
Der Abgleich der Koordinatensysteme ist ein häufiger stiller Fehler: Daten aus mehreren Quellen und Projekten tragen oft gemischte Koordinatensysteme, die auf der Karte unauffällig wirken, aber an strengen Lagegenauigkeitsprüfungen scheitern. Vereinheitlichen Sie vor der Einreichung auf das von der Behörde vorgegebene System und prüfen Sie die Transformation, statt sie als korrekt vorauszusetzen.
Einreichungsfertige Formatierung heißt schließlich, die genau erwartete Struktur der Behörde zu treffen und nicht eine gute Annäherung: Dateiformat, Attributbenennung und Zeichenkodierung zählen gleichermaßen. Baut man diese drei Prüfungen in eine Strecke vor der Einreichung ein, wird aus einem wiederkehrenden Ablehnungszyklus ein Durchgang.
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