Warum 80 % der PIA-A55-Einreichungen scheitern und wie räumlich korrekte, vorgabenkonforme Unterlagen die Ablehnungsquote senken.
PIA-A55-Einreichungen haben branchenweit eine ungewöhnlich hohe Ablehnungsquote. Werte um 80 % sind üblich, und die Ursache liegt selten an der Netzplanung selbst. Sie liegt an den begleitenden räumlichen Unterlagen.
Die Vorgabe verlangt präzise, konsistente Lagedaten und Unterlagen in einem exakt festgelegten Format. Einreichungen, die auf Geodaten uneinheitlicher Qualität beruhen (gemischte Koordinatensysteme, ungenaue Digitalisierung, unvollständige Attribute), scheitern in der Prüfung, so tragfähig die zugrunde liegende Netzplanung auch sein mag.
PIA-A55-Unterlagen als Problem der Geodatenqualität zu behandeln statt als Formalie ändert die Lösung: die Lagegenauigkeit vor der Einreichung gegen die Toleranz der Vorgabe prüfen, jede Eingangsquelle auf ein einziges Koordinatensystem vereinheitlichen und die Vollständigkeit der Attribute gegen genau die Felder abgleichen, welche die Vorgabe verlangt.
So vorbereitete Einreichungen gehen weit häufiger in einem Durchgang durch die Prüfung, als es die branchenübliche Ablehnungsquote vermuten lässt: Die geforderte Genauigkeit war immer erreichbar, sie wurde vor der Einreichung nur nicht geprüft.
Ein praktischer Leitfaden zur Aufbereitung räumlicher Bestandsdaten für regulatorische Anforderungen: Schemaprüfung, Abgleich der Koordinatensysteme und einreichungsfertige Formatierung.
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